Paulo Portas kommentierte die Ergebnisse Portugals bei der Programme for International Student Assessment (PISA), die einen Rückgang der Indikatoren auf ein Niveau zeigten, das dem vor 20 Jahren ähnelt. Der Kommentar erfolgte im Rahmen der Analyse internationaler Daten zur schulischen Leistung portugiesischer Schüler.
Der ehemalige Regierungsbeamte und Kommentator war der Ansicht, dass die Aufgabe der vollständigen Lektüre von Büchern ein zentrales Problem in der Bildung darstellt. Seiner Meinung nach hört man, wenn man aufhört zu lesen, auch auf, eine intellektuelle Anstrengung zu unternehmen, was er für die Ausbildung der Schüler als besorgniserregend hält.
Portas äußerte auch sein Erstaunen über die Möglichkeit, dass keine vollständigen Lektüren von als wesentlich erachteten Werken der portugiesischen Literatur durchgeführt werden. Diese Position entsteht im Rahmen der Debatte über die Qualität des Unterrichts und die Literalitätskompetenzen der Schüler in Portugal.




