Der belgische Comicverleger Yves Schlirf ist am Samstag gestorben. Die Nachricht wurde heute von den Verlagen Dargaud und Kana, mit denen er beruflich verbunden war, bestätigt. Schlirf galt als Schlüsselfigur bei der Expansion des japanischen Manga in den frankophonen Ländern.
Im Laufe seiner Verlagskarriere war Schlirf für die Veröffentlichung von Werken verantwortlich, die zu Bestsellern wurden, darunter die beliebte Serie „Naruto" von Masashi Kishimoto. Seine Arbeit trug erheblich dazu bei, dass der frankophone Raum zu einem der größten Manga-Märkte außerhalb Japans wurde. Die Verlage Dargaud und Kana, mit denen er zusammenarbeitete, informierten über seinen Tod und erkannten seine grundlegende Rolle in der Comicbranche an.



