Der ehemalige portugiesische Ministerpräsident José Sócrates steht nun wegen „Geldwäsche"-Straftaten vor einem neuen Prozess. Dieses Verfahren stellt ein weiteres Kapitel in dem umfangreichen juristischen Kampf dar, den der Politiker in den letzten Jahren mit der portugiesischen Justiz ausgefochten hat.
Die Verhandlungen des Prozesses sind für den 19. Oktober angesetzt. Das Verfahren wird von einem Richter geleitet, der vier Jahre Erfahrung in der Richterschaft vorweisen kann, was als relevanter Aspekt bei der Verfahrensführung hervorgehoben wurde.
Dieses neue Verfahren reiht sich in die bereits früheren Verfahren ein, denen Sócrates sich stellen musste. Er war Ministerpräsident von Portugal zwischen 2005 und 2011. Die Anklage wegen Geldwäsche stellt eine zusätzliche Front im Gesamtkomplex der Gerichtsverfahren dar, die den ehemaligen Regierungsbeamten betreffen.



