Oswaldo Martín, ein 75-jähriger Argentinier, der in Almería, Spanien, lebt, erhält eine monatliche Rente von etwa 900 Euro, die er angesichts der während seines Berufslebens geleisteten Anstrengung für unzureichend hält. Der ehemalige Bäcker arbeitete 22 Jahre lang in Spanien mit einem monatlichen Gehalt von etwa 1.500 Euro und ist der Meinung, dass der Rentenbetrag zwischen 2.000 und 2.500 Euro liegen sollte.
Während seiner Tätigkeit als Bäcker begann die Arbeit gegen 00:30 Uhr oder ein Uhr morgens, und er kehrte erst gegen Mittag nach Hause zurück. Oswaldo erkennt an, dass die Rente auf der Grundlage der über die Jahre geleisteten Beiträge berechnet wurde, beklagt jedoch die Diskrepanz zwischen den langen Arbeitszeiten und dem in der Rente verfügbaren Einkommen. Der ehemalige Bäcker sagt auch, dass die Überstunden nicht ordnungsgemäß vergütet wurden.
Der Rentner äußert auch Bedenken hinsichtlich der Selbstständigen und sagt, er kenne Menschen, die nach 30 oder 40 Jahren Beitragszahlungen Renten von etwa 700 Euro erhielten. Im internationalen Vergleich erwähnt er, dass seine in Frankreich lebende Tochter mehr verdient als er in Spanien verdienen würde, obwohl sie höheren Ausgaben gegenübersteht.
Der Artikel weist auch darauf hin, dass in Portugal die Berechnung der Altersrente die registrierten Vergütungen und die Dauer des Beitragsverlaufs berücksichtigt, wobei die körperliche Belastung des Berufs für sich genommen nicht den zugeteilten Betrag bestimmt. Die Arbeitsgesetzgebung sieht eine maximale normale Arbeitszeit von acht Stunden täglich und 40 Stunden wöchentlich vor, wobei Mehrarbeit spezifischen Bedingungen und Grenzen unterliegt.




