Illegale Einwanderer nutzen Portugal als sekundäre Route, um nach Irland zu "springen"
João Ribeiro, nationaler stellvertretender Direktor der PSP und Leiter der Nationalen Einheit für Ausländer und Grenzen, enthüllte gegenüber der portugiesischen Nachrichtenagentur, dass irreguläre Einwanderer in großen portugiesischen Städten ankommen und Züge und Busse als Transportmittel nutzen.
Laut dem Polizeibeamten beabsichtigen einige dieser Einwanderer nicht, in Portugal zu bleiben, sondern nutzen das Land lediglich als Durchgangspunkt mit Zielrichtung anderer europäischer Länder.
Eine besondere internationale Operation am Flughafen Portela in Lissabon ermöglichte es, innerhalb eines Jahres mehr als 200 irreguläre Einwanderer zu entdecken, die in Richtung Irland unterwegs waren.
Diese Situation zeigt, dass Portugal als sekundäre Route von illegalen Einwanderungsnetzwerken genutzt wird, um die Einreise von Personen nach Irland zu erleichtern und möglicherweise strengere Kontrollen auf anderen direkten Routen zu umgehen.




