Am Montag, dem 14., findet in Oman ein Treffen zwischen dem Iran, dem Irak und den Golfländern statt, um über die Straße von Hormus zu diskutieren, die weiterhin von Teheran blockiert wird. Die Blockade hat die Energieversorgung weltweit beeinträchtigt, einschließlich der Golfländer, die überwiegend auf Öl und Gas für ihre Haushalte angewiesen sind.
Das zentrale Thema des Treffens wird die Schaffung eines vorläufigen Mechanismus zur Verwaltung des Schiffsverkehrs in der Straße sein, eine der wichtigsten weltweiten Routen für den Transport von Öl und Gas. Der Plan sieht vor, dass Schiffe durch iranische Gewässer einfahren und durch Gewässer unter omanischer Gerichtsbarkeit ausfahren, einschließlich der Einrichtung eines gemeinsamen maritimen Korridors und eines Projekts zur Minenräumung.
Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmaeil Baghaei, erklärte, dass das Treffen die "guten Absichten" des Iran zeigt, und betonte, dass Teheran stets verteidigt hat, dass die Sicherheit der Region von den Ländern selbst ohne Einmischung externer Mächte gewährleistet werden muss. Teheran hat jedoch bereits bestätigt, dass diese Vereinbarung mit Oman die Straße von Hormus nicht wieder öffnen wird, und dass die Vereinigten Staaten ihre Verpflichtungen wieder aufnehmen müssen.
Die meisten Nationen haben noch nicht auf die Einladung geantwortet, und Bahrain hat bereits angekündigt, dass es nicht anwesend sein wird. Das Außenministerium des Landes erklärte, dass die Sicherheit und Stabilität der Region "nicht durch eine Beschwichtigungspolitik gewährleistet werden können" und vertrat die Ansicht, dass die Straße ohne "Diskriminierung, Gebühren oder Genehmigungen" offen bleiben sollte.




