Der Innenminister José Luís Carneiro vertrat öffentlich die Ansicht, dass die Sozialistische Partei den "politischen Weg" ebnen sollte, um die Regionalisierung in Portugal in Zukunft zu ermöglichen. Die Position wurde während einer Veranstaltung präsentiert, an der Hunderte von Kommunalpolitikern teilnahmen.
Carneiro setzte sich nicht für die sofortige Durchführung eines Referendums über die Regionalisierung ein, sondern für die Schaffung politischer Voraussetzungen, die diese Verwaltungsreform mittel- oder langfristig ermöglichen. Der Minister betonte die Bedeutung des Aufbaus von Konsensen sowohl innerhalb der Linken als auch im gesamten Land, damit die Regionalisierung Realität werden kann.
Diese Position kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Regionalisierung in Portugal weiterhin ein diskutiertes Thema bleibt, jedoch auf politische Schwierigkeiten stößt, um voranzukommen. Die Sozialistische Partei, die die Minderheitsregierung von António Costa stützt, versucht nun, eine Strategie zu entwickeln, die es ermöglicht, die bestehenden Hindernisse zu überwinden.
Die Veranstaltung vereinte Kommunalpolitiker aus verschiedenen Regionen des Landes, die mit Interesse die Debatte über die territoriale Organisation des Staates verfolgten. Die Verteidigung von José Luís Carneiro fügt sich in eine umfassendere Strategie der Sozialistischen Partei ein, um die Dezentralisierung von Kompetenzen und die administrative Neugliederung Portugals anzugehen.




