Die Psychologin Filipa Castanhinha hinterfragt die weit verbreitete Annahme, dass eine Ohrfeige niemandem schadet, und stellt tief verwurzelte Überzeugungen über Erziehung und kindliche Disziplin in Frage. Das Werk lädt Eltern ein, die erzieherischen Traditionen zu hinterfragen, die sie von ihren eigenen Eltern und Großeltern geerbt haben.
Castanhinha hat sich mit dem Buch „Der Schoß (nicht) verwöhnt" in der Literatur etabliert, das untersucht, wie Bezugspersonen mit der Erziehung ihrer Kinder umgehen und welche sozialen Belastungen damit verbunden sind. Die Autorin regt eine tiefgreifende Reflexion über Erziehungspraktiken an, die von Generation zu Generation weitergegeben werden, ohne hinterfragt zu werden.
Das Buch argumentiert, dass etwas anders zu machen als die eigenen Eltern nicht als Undankbarkeit betrachtet werden sollte, sondern als Zeichen von Wissen und persönlicher Entwicklung. Castanhinha ermutigt Eltern, eigene Werkzeuge für die Elternschaft zu entwickeln, anstatt einfach das zu wiederholen, was sie gelernt haben.
Das Werk dient als Leitfaden für alle, die die familiären Dynamiken besser verstehen und eine bewusstere Beziehung zu ihren Kindern aufbauen möchten, und warnt vor den möglichen Auswirkungen bestimmter Erziehungspraktiken auf die kindliche Entwicklung.



