Der Artikel beschreibt den Besuch des Cousins Patico, eines Brandungsfischers, in der Apotheke von Álvaro Magno Guerreiro in Vila Real de Santo António. Patico, der trotz Schmerzen zum Fischen an den Guadiana gegangen war, suchte letztendlich den Apotheker auf, weil ihm ein „Bichoco" das Gesicht infiziert hatte. Die Apotheke war zu dieser Morgenstunde voll mit Menschen, und Álvaro bediente Patico auf seine gewohnte humorvolle Art, indem er ihm eine Salbe für fünfundzwanzig Tostões verkaufte, angeschrieben, was zusammen mit den bereits ausstehenden achtzehn Escudos eine erhebliche Summe für den Fischer bedeutete.
Der Artikel erwähnt Álvaro Magno Guerreiro auch als öffentliche Figur, der der Exekutivkommission der Stadtverordnetenversammlung von Vila Real de Santo António angehörte und am 12. Juli 1926 sein Amt antrat. Die Zeitung „A Nossa Terra" vom 18. Juli 1926 veröffentlichte ein Dankesschreiben von Álvaro Guerreiro an den Herausgeber José Temudo, in dem er seine Wertschätzung für die Anerkennung seiner kommunalen Arbeit zum Ausdruck brachte. Das Bild zeigt Álvaro Magno Guerreiro in der Galerie der Kommunalbeamten, wo er als Mitglied der Exekutivkommission während dieser Zeit aufgeführt ist.
Wenige Tage später kehrte Patico in die Apotheke zurück, um seine Schulden zu begleichen und dem Apotheker als Dankeschön ein Rebalinho anzubieten, was die enge Verbindung zwischen dem Apotheker und den Einwohnern verdeutlicht. Der Artikel ist in einem humorvollen, erzählenden Stil verfasst, mit Dialogen in algarvischem Dialekt, und gehört zu einer Serie namens „Remate Certeiro", die in der Jornal do Algarve erscheint.




