Die Partei Livre kündigte an, im Rahmen der Haushaltsdebatte 2027 die Einführung eines nationalen Mobilpasses, eine Aufstockung der Familienbeihilfe und die Schaffung eines öffentlichen Pflegeheimnetzes vorschlagen zu wollen. Diese Vorschläge wurden von der Sprecherin Isabel Mendes Lopes beim Abschluss der politischen „Rentrée" der Partei namens „Os Setembrista" in der Zollhalle von Porto vorgestellt.
Isabel Mendes Lopes warf der PSD/CDS-PP-Regierung erneut vor, sie versuche, die Arbeit der Abgeordneten im Haushaltsverfahren zu begrenzen und auszuhöhlen, und erklärte, es gebe wenig Spielraum für Änderungen an dem Vorschlag, den die Regierung vorlegen werde. Die Fraktionsvorsitzende erklärte, dass Livre diese Einschränkung ablehnt und seine Vorschläge für den Staatshaushalt 2027 vorlegen wird.
Zu den Vorschlägen der Partei gehört die Umwandlung des „Grünen Bahnpasses" in einen „Nationalen Mobilpass", ein einheitliches Verkehrsticket, das das gesamte Staatsgebiet abdecken würde. Die Partei möchte außerdem die Familienbeihilfe und die Kindergarantie aufstocken sowie ein „soziales Erbe" von rund 5.000 Euro für alle im Land geborenen Babys einführen, das mit 18 Jahren zugänglich sein soll.
Auch die Aufstockung des Programms zur Bekämpfung der Energiearmut „3 C - Casa, Conforto e Clima" gehört zu den Vorschlägen. Zuvor hatte der Sprecher Jorge Pinto die Absicht angekündigt, ein öffentliches Netz von Pflegeheimen zu schaffen. Isabel Mendes Lopes erwähnte außerdem, dass die Regulierung des Online-Glücksspiels in der nächsten Woche ins Parlament eingebracht werde.




