Portugal ist laut den Daten des Programme for International Student Assessment (PISA) 20 Jahre in den Bildungsergebnissen zurückgefallen. Die Leistungen der portugiesischen Schüler in Lesekompetenz und Mathematik näherten sich den Niveaus an, die Anfang der 2000er Jahre verzeichnet wurden, was einen erheblichen Rückgang der Bildungsindikatoren des Landes darstellt.
Der Experte für Ungleichheiten in der Bildung Miguel Herdade wurde gehört, um die Ursachen dieses Trends zu erklären. Seiner Analyse zufolge kann der Rückgang der Ergebnisse nicht ausschließlich der COVID-19-Pandemie zugeschrieben werden, was darauf hindeutet, dass tiefere strukturelle Faktoren zu dieser Situation beitragen.
Der Artikel befasst sich mit dem Verlust der bildungspolitischen Fortschritte, die Portugal in den letzten zwei Jahrzehnten erzielt hatte, und versetzt das Land in eine Position, die jener ähnelt, die es Anfang des 21. Jahrhunderts in Bezug auf die schulischen Leistungen der Schüler innehatte.




