Das Estadio Santiago Bernabéu in Madrid ist der Favorit für das Finale der Weltmeisterschaft 2030. Laut der spanischen Zeitung „Marca" ist dies die in den Hinterzimmern der FIFA geäußerte Präferenz, trotz des zunehmenden Streits zwischen Spanien und Marokko um das Entscheidungsspiel. Der derzeit in Betracht gezogene Plan sieht auch ein Halbfinale in Barcelona und ein weiteres in Casablanca vor.
Dennoch ist keine Entscheidung offiziell. Die Bekanntgabe wird nicht vor 2027 erwartet und könnte erst 2028 erfolgen. Spanien und Marokko haben in den letzten Wochen einen öffentlichen und medienwirksamen Streit um das Finale intensiviert.
Die Marokkaner setzen auf den Bau des Stade Hassan II in der Nähe von Casablanca, das für 115.000 Zuschauer ausgelegt ist, als Hauptargument für die Austragung des Spiels. In den Hinterzimmern der FIFA würde jedoch das Gewicht Spaniens in der Geschichte und der Struktur des weltweiten Fußballs die Bewerbung des Bernabéu begünstigen.
Obwohl die Institution die sportlichen und politischen Fortschritte Marokkos anerkennt, wäre die interne Einschätzung, dass die Struktur und das historische Prestige des spanischen Fußballs der spanischen Bewerbung einen Vorteil verschaffen würde.




