Der Präsident der Bischofskonferenz von Angola und São Tomé, Mgr. José Imbamba, Erzbischof von Saurimo, leitete die Internationale Jahreswallfahrt im September im Heiligtum von Fátima am vergangenen 13. September 2026. In seiner Homilie lud er die Gläubigen zur Vergebung in den Familien, in der Gesellschaft und zwischen Ländern ein, wobei er sich spezifisch auf die „ungerechten Schulden" bezog, die einige mächtige Länder den kleineren Ländern auferlegen.
In seiner Reflexion betonte Mgr. José Imbamba, dass Vergeben nicht bedeutet, den Irrtum gutzuheißen, Amnesie vorzutäuschen oder die Wahrheit auszulöschen, sondern zu verhindern, dass der Schmerz das Leben jeder Person zu leiten beginnt. Er erklärte, dass Groll und Zorn von innen zehren, den Frieden rauben und die Lebensqualität zerstören, und warnte, dass wer für die Rache lebt, Gefangener der Vergangenheit wird.
Der Prälat stützte seine Homilie auf die Evangelienstelle, in der der Apostel Petrus Jesus nach der Grenze fragt, wie oft er eine Beleidigung vergeben soll, und die Antwort erhält „siebzigmal sieben". Mgr. José Imbamba erklärte, dass diese Antwort nicht eine arithmetische Berechnung von 490 Mal verlangt, sondern dass Vergebung unbegrenzt ist, wie die Liebe, die Gerechtigkeit und




