Porto veröffentlichte am Sonntag eine lange Erklärung, in der es kategorisch behauptet, nicht in das Schiedsrichterwesen einzugreifen, insbesondere nicht in die Benennungen oder die vom Schiedsrichterrat getroffenen Entscheidungen. Der nordportugiesische Verein bekräftigte, dass er keine Schiedsrichter benennt, nicht am Benennungsverfahren teilnimmt und nicht in Schiedsrichterentscheidungen eingreift.
Die offizielle Stellungnahme folgt auf Informationen, die von der Journalistin Tânia Laranjo enthüllt wurden, wonach der von André Villas-Boas geführte Verein die Portugiesische Fußballföderation unter Druck gesetzt haben soll, Fábio Veríssimo vom Pokal-Klassiker gegen Benfica abzuziehen, der im Januar ausgetragen wurde.
In der Erklärung wird erklärt, dass Porto nach der Benennung von Fábio Veríssimo für das Pokalspiel im Estádio do Dragão das tat, was jedes verantwortungsvolle Institut tun würde: Es äußerte öffentlich und institutionell sein Befremden und seine Empörung.
Der Verein begründete damit seine öffentliche Position und erklärte, dass die Reaktion auf die Benennung des Schiedsrichters eine legitime und verhältnismäßige Haltung war, angesichts dessen, was es als eine unverständliche Benennung betrachtete.




