Eine Gruppe junger Menschen aus der Theaterwerkstatt Frazão/Arreigada – Boca de Cena brachte auf der Bühne der Quinta do Calvário in Frazão das Stück „Wo jede Zahl wieder einen Namen bekommt" – ein Werk, das von der Erinnerung an den Holocaust ausgeht, um über die heutige Realität nachzudenken. Das Stück wurde am 11. und 12. September aufgeführt, mit der Dramaturgie von Rita Melo und einer gemeinsamen Inszenierung zwischen Rita Melo und Sofia Ribeiro.
Auf der Bühne standen 22 junge Menschen: Ana Leonor, Bia, Carol, Carolina, David, Gabi, Henrique, Íris, Jacó, Joana, Leonor, Luana, Luís, Maria Rita, Mariana, Martinho, Noa, Rita, Teixeira und Tiago. An der Produktion waren außerdem Sofia Ribeiro für Choreografie und Beleuchtung, Alírio Sousa für das Bühnenbild, Armanda Silva für die Kostüme sowie Rita Melo und Sofia Ribeiro für die Geräuschkulisse beteiligt.
Der theaterische Ansatz versucht, die Realität unserer Tage zu hinterfragen und daran zu erinnern, wie wichtig es ist, über Zahlen, Statistiken und Etiketten hinweg auf Menschen zu schauen. Bei der Aufführung waren die Gemeinderätin der Stadtverwaltung von Paços de Ferreira, Andreia Nunes, und der Präsident der Gemeindeverwaltung von Frazão, Joaquim Sérgio, anwesend.
Die Theaterwerkstatt Frazão/Arreigada hat sich im lokalen und regionalen Theatergeschehen einen Namen gemacht und bei den VI. Theatertagen der Gruppe Mérito Dramático Avintense im Jahr 2025 sechs Auszeichnungen errungen, darunter die Preise für Beste Inszenierung, Beste Produktion, Beste Geräuschkulisse und Bestes Lichtdesign. Die Gruppe hat auch bereits „Submerso" und „Há verdade no delírio" beim Fernando-Santos-Theaterfestival in Freamunde aufgeführt.




