Eine 75-jährige Frau starb nach Verschlucken in ihrer Wohnung. Der Vorfall ereignete sich in der Gegend von Coruche, wo das Opfer relativ nah am Quartier der Freiwilligen Feuerwehr dieses Ortes lebte.
Trotz der Nähe zum Quartier dauerte es etwa eine halbe Stunde, bis die Hilfe am Ort eintraf. Die beiden Krankenwagen der Freiwilligen Feuerwehr von Coruche waren zum Zeitpunkt des Notrufs an anderen Einsätzen beteiligt.
Die fünf Einsatzkräfte, die sich im Dienst befanden, waren für den Waldbrandbekämpfungseinsatz abgestellt worden, was zur Verzögerung der Notfallreaktion beigetragen haben dürfte.
Die Situation wirft Fragen zur Organisation der Ressourcen des Zivilschutzes und zur Reaktionsfähigkeit der Feuerwehr bei medizinischen Notfällen auf, wenn der Einsatz auf andere Operationen fokussiert ist.




