Laut einer Studie von Siemens kann intelligentes Laden von Elektrofahrzeugen europäische Stromnetze um 10,6 Milliarden Euro entlasten. Diese Technologie ermöglicht es, die Ladezeitpunkte zu optimieren und den Druck auf die bestehende elektrische Infrastruktur zu reduzieren.
Die Studie zeigt, dass die Einführung von Elektrofahrzeugen mit Batterie in Europa weiterhin erheblich zunehmen wird. Den Prognosen von Siemens für 2030 zufolge führt Schweden mit 27,3 % des Pkw-Bestands aus Elektrofahrzeugen mit Batterie an, gefolgt von Deutschland mit 15,7 %.
In südeuropäischen Ländern wird die Verbreitung geringer ausfallen. Italien erwartet 4,6 % und Spanien 4,5 % Elektrofahrzeuge mit Batterie in seinem Pkw-Bestand bis 2030. Polen weist den niedrigsten Prozentsatz unter den genannten Ländern auf, mit nur 2,5 %.
Die Diskrepanz zwischen den verschiedenen europäischen Ländern deutet darauf hin, dass die Auswirkungen des intelligenten Ladens auf die Stromnetze je nach Markt unterschiedlich sein werden, obwohl die gesamtwirtschaftlichen Vorteile in ganz Europa erheblich sind.



