Im Juli wies der Index des Umsatzvolumens der Dienstleistungen eine nominale jährliche Veränderung von 2,1% auf, was einem Rückgang um 2,5 Prozentpunkte gegenüber Juni entspricht, als das Wachstum robuster war. In realen Zahlen ist die Lage besorgniserregender, mit einem Rückgang von 2,6%, im Gegensatz zu dem leichten Rückgang von 0,1% im Vormonat. Der monatliche Vergleich zeigt ebenfalls einen nominalen Rückgang von 1,6%, nach einem Wachstum von 2,6% im Juni, was auf ein mögliches Abkühlen der wirtschaftlichen Aktivitäten im Dienstleistungssektor hindeutet.
Die Indizes für Beschäftigung, Vergütungen und gearbeitete Stunden wiesen ebenfalls kalenderbereinigte jährliche Veränderungen auf. Die Beschäftigung sank um 1,3%, die Vergütungen stiegen um 4,9% und die gearbeiteten Stunden nahmen um 0,6% zu. All diese Indikatoren spiegelten eine Verlangsamung gegenüber Juni wider, als die Veränderungen 1,5%, 7,1% bzw. 2,0% betrugen.
Die Daten deuten auf ein Szenario von Herausforderungen für den Dienstleistungssektor hin, mit der Notwendigkeit einer aufmerksamen Überwachung der künftigen wirtschaftlichen Schwankungen. Der in mehreren Indikatoren beobachtete Abkühlungstrend deutet auf eine breitere Verlangsamung des Sektors hin, die Auswirkungen auf die Gesamtwirtschaft haben kann. Die Datenquelle ist das Instituto Nacional de Estatística.




