Menschen mit Autismus-Spektrum-Störung (ASS) stehen während ihres gesamten Lebens vor verschiedenen Herausforderungen, die ihre Langlebigkeit beeinträchtigen können. Dem Artikel zufolge leben autistische Menschen durchschnittlich 14 Jahre weniger, und viele der Ursachen für diese verkürzte Lebenserwartung sind vermeidbar.
Die Forschung zu Autismus hat sich hauptsächlich auf Biologie, Genetik, Umweltrisikofaktoren und Diagnose konzentriert, wobei den langfristigen Gesundheitsergebnissen weniger Aufmerksamkeit gewidmet wurde. Diese Ergebnisse gelten jedoch als entscheidend für das Verständnis der Geschichte der Störung und für die Entwicklung geeigneter Interventionsprogramme.
Eine neue in der Zeitschrift JAMA Network Open veröffentlichte Studie analysierte Daten von Medicaid, dem US-amerikanischen Programm, das Menschen mit niedrigem Einkommen medizinische Versorgung bietet. Während des Studienzeitraums sammelten und untersuchten die Forscher Informationen, die ein besseres Verständnis der Faktoren ermöglichen, die zur verkürzten Lebenserwartung von Menschen mit ASS beitragen.




