David Rush, ehemaliger CIA-Verantwortlicher, wurde im Mai vom FBI mit einem verblüffenden Arsenal an Sachwerten festgenommen. Die Behörden fanden in seinem Wohnsitz 303 Goldbarren, zwei Millionen Dollar in bar und 35 Luxusuhren. Die Untersuchung lief mehrere Monate bis zur Festnahme.
Überraschenderweise beziehen sich die offiziellen Anklagen gegen den ehemaligen CIA-Agenten nicht auf die aufgefundenen Vermögenswerte, sondern auf Betrug bei der Arbeitszeiterfassung. Diese Anklage, die weitaus gewöhnlicher und prosaischer ist, ist das Element, das zur Verurteilung von Rush führen könnte, und nicht der beeindruckende Nachlass, den er angehäuft hat.
Im Juni wertete ein Richter die Fakten aus und kam zu dem Schluss, dass für den ehemaligen CIA-Agenten ein ernsthaftes Fluchtrisiko besteht. Angesichts dieser Bewertung wurde die Untersuchungshaft von David Rush angeordnet, der daran gehindert wurde, das Verfahren in Freiheit abzuwarten.
Derzeit verhandelt David Rush mit dem Justizministerium. Die Gespräche scheinen sich auf eine mögliche Einigung zu konzentrieren, die den Fall ohne die Notwendigkeit eines vollständigen Prozesses lösen könnte und somit ein möglicherweise härteres Urteil vermeidet.




