Der stellvertretende nationale Direktor der PSP kündigte an, dass die Sicherheitsbehörde 2027 über eine größere Kapazität zur Unterbringung von Auszuweisenden verfügen wird. Diese Kapazität bezieht sich auf die Zentren, in denen Einwanderer während des Zwangsabschiebungsverfahrens untergebracht werden.
Der Polizeibeamte betonte, dass der Zwangsprozess, also die erzwungenen Abschiebungen, immer mit einer negativen Belastung verbunden ist. Diese Erklärung erfolgt im Kontext einer breiteren Debatte über die Herausforderungen der Migrationspolitik in Portugal.
Der stellvertretende Direktor wies ferner darauf hin, dass der Erfolg der erzwungenen Abschiebungen auch von der Bereitschaft des Herkunftslandes abhängt, seine Staatsbürger zurückzunehmen. Dieser externe Faktor wird als entscheidend für das Gelingen der Abschiebeverfahren angesehen.
Die PSP ist für die Durchführung von Maßnahmen zur Entfernung und Abschiebung von Einwanderern in irregulären Situationen in Portugal zuständig und arbeitet in Koordination mit dem Serviço de Estrangeiros e Fronteiras (SEF), der im Oktober 2023 aufgelöst wurde.




