Die OCDE veröffentlichte am Dienstag die PISA 2025-Ergebnisse, die größte Bildungsbewertung der Welt, mit 760.000 15-jährigen Schülern, die in 91 Ländern bewertet wurden. Die Ergebnisse zeigen ein besorgniserregendes Bild: Die Durchschnittswerte der OCDE-Länder in Lesekompetenz, Mathematik und Naturwissenschaften sind die niedrigsten seit Beginn der Serie im Jahr 2000, mit einem Verlust, der eineinhalb Jahren Lernzeit in Lesekompetenz entspricht.
Brasilien erscheint in den Ergebnissen als stagnierend, ist aber zumindest nicht zurückgefallen, im Gegensatz zu einigen Nachbarländern. Die Pandemie, die häufig als Ursache des Rückgangs genannt wird, wird von Andreas Schleicher, Direktor für Bildung bei der OCDE, ausgeschlossen, der darauf hinweist, dass der Bildungsrückgang 2012 begann, zusammen mit der Popularisierung von Smartphones und sozialen Netzwerken unter Jugendlichen.
Der Bericht zeigt, dass Schüler berichten, dass Mitschüler während des größten Teils des Unterrichts von Bildschirmen abgelenkt werden. Das Lesen zum Vergnügen nimmt weltweit ab und wird durch Social-Media-Feeds ersetzt, die laut dem Artikel das Gehirn passiv, unkritisch und süchtig nach schnellen und oberflächlichen Inhalten machen.




