Russland verhandelt laut einem Bericht von Amnesty International, der am Donnerstag veröffentlicht wurde, illegal Ausländer für den Kampf in der Ukraine. Die Organisation stützte sich auf Interviews mit Kriegsgefangenen, die dazu gebracht wurden, russische Militärverträge zu unterschreiben.
Ausländer werden mit falschen Arbeitsversprechen nach Russland gelockt. Nach ihrer Ankunft im Land werden ihnen ihre Dokumente abgenommen und sie werden gezwungen, sich den russischen Streitkräften anzuschließen, wobei sie an die Frontlinie geschickt werden. Amnesty International bezeichnet diese Opfer als „Kanonenfutter".
Zu den identifizierten Opfern gehören Staatsbürger aus Brasilien, Kolumbien, Sri Lanka und Südafrika. Diese Ausländer wurden durch falsche Stellenanzeigen nach Russland gelockt, was ein organisiertes Schema des Menschenhandels zu militärischen Zwecken darstellt.




