Eine dänische Studie ergab, dass das Kochen bereits vor 4.500 Jahren während der Bronzezeit in der Region, die heute Syrien entspricht, eine wahre Kunst war. Die Forschung zeigte, dass die Küche dieser Epoche besonders ausgefeilt war, mit elaborierten Rezepten und fortgeschrittener Kochtechniken.
Die Forscher entdeckten, dass die Bewohner dieser Region Ziegenfleisch, Getreide und Gazelle langsam in Tontöpfen kochten, die je nach dem zuzubereitenden Rezept speziell ausgewählt wurden. Die Wahl des Kochgeschirrs variierte je nach Art des zuzubereitenden Lebensmittels und offenbarte ein entwickeltes kulinarisches Wissen.
Der Studie zufolge überrascht diese gastronomische Raffinesse die Experten nicht, da die Bronzezeit eine Periode war, die durch etablierte Königreiche, gut organisierte Städte und hierarchische Gesellschaften geprägt war. Die Komplexität in der Ernährung wäre daher ein Reflex dieser fortgeschrittenen sozialen Organisation.
Was die Forscher am meisten beeindruckte, war die Möglichkeit, konkrete Beweise für diese alte, raffinierte Gastronomie vorzulegen. Durch die Analyse der archäologischen Überreste und der verwendeten Behälter war es möglich, greifbare Belege für die elaborierten kulinarischen Praktiken dieser Epoche zu dokumentieren.



