Lula kritisierte die im Brasilien angewandte Politik des Haushaltsüberschusses und vertrat die Ansicht, dass die Regierung mehr investieren sollte, um die Wirtschaft des Landes anzukurbeln. Bei einer öffentlichen Kundgebung erklärte der Ex-Präsident, dass die Strategie der Verfolgung von Haushaltsüberschüssen nicht wirksam sei, um nachhaltige Entwicklung zu fördern.
Der politische Führer schlägt vor, dass staatliche Investitionen als Instrument zur Schaffung von Arbeitsplätzen und zur Ankurbelung des brasilianischen wirtschaftlichen Wachstums eingesetzt werden. Lulas Verteidigung geht in die entgegengesetzte Richtung der Sparpolitiken der Haushaltskonsolidierung, die in den letzten Jahren umgesetzt wurden.
Der Vorschlag entfacht die Debatte über die Rolle des Staates in der Wirtschaft und darüber, quale die beste Form wäre, die wirtschaftliche Erholung Brasiliens anzukurbeln. Lulas Position stellt eine alternative Sichtweise zur vorherrschenden finanzpolitischen Orthodoxie dar.




