Der Kolumbianer J Balvin stieg um 19 Uhr an diesem Samstag (12.) auf die Weltbühne von Rock in Rio, um zu testen, ob Reggaeton in Brasilien die gleiche Stärke hat wie in Nachbarländern. Definitiv nicht. Das Publikum war während der Show des Künstlers nicht besonders bei der Sache.
José Álvaro Osorio Balvin, der bereits über 35 Millionen Platten verkauft hat, gab sich während der Show Mühe. Er singt gut, hat Bühnenpräsenz, führt eine gute Choreografie mit seinen Tänzern auf und hat vor allem Hits. Allerdings stieg die Temperatur erst wirklich, als er seine Version von „Bum Bum Tam Tam" von MC Fioti brachte.
Nach einigen seiner Hits wie „Mi Gente", „Bola Rebola" (eine Zusammenarbeit mit Anitta) und „Travessuras" trug der Kolumbianer eine Jacke in den Farben Brasiliens und erschien auf der Großbildleinwand wie ein großer Conférencier, wobei er Spanisch mit wenigen Worten Portugiesisch mischte, wie zum Beispiel „Faz barulho!" (Macht Lärm!), bat er das Publikum.




