Der portugiesisch-französische Regisseur Ruben Alves feierte diese Woche mit seinem neuen Film "Santo António – Der Heiratsvermittler von Lissabon" in den Kinos Premiere. Der Spielfilm wird als Liebeserklärung an die Stadt Lissabon beschrieben.
In dem Interview, das die Nachricht begleitet, erklärt Ruben Alves, dass er sich noch zu Hause in Lissabon fühlen kann, räumt aber ein, dass dafür jetzt ein Aufwand nötig ist. Dem Regisseur zufolge war dieses Gefühl früher natürlich, aber heutzutage ist es das nicht mehr.
Der Regisseur betrachtet den Film als "Appell zum Handeln" und warnt vor der Zukunft der portugiesischen Hauptstadt. Ruben Alves befürchtet, dass man "in ein paar Jahren zurückblicken und feststellen wird, dass es zu spät ist, dass wir das gesamte Zentrum von Lissabon an Ausländer verkauft haben und jetzt niemand mehr in dieser Stadt lebt", in Anspielung auf die Transformation, die die Stadt durch den Immobiliendruck und den Tourismus erlebt hat.




