In Portugal werden jährlich rund 400 neue Fälle von Kinderkrebs diagnostiziert. Um ihre Kinder während der Behandlungen zu begleiten, müssen viele Eltern wählen, wer bei dem Kind bleibt und wer weiterarbeitet, um den Lebensunterhalt der Familie zu sichern. Diese Realität führt dazu, dass häufig nur ein Elternteil in den schwierigsten Momenten der Krankheit anwesend sein kann.
Die Familien weisen darauf hin, dass ein einziger Pflegender manchmal nicht ausreicht, um alle Versorgungsmaßnahmen zu gewährleisten, die ein krebskrankes Kind während des Krankenhausaufenthalts und der Arzttermine benötigt. Die Anwesenheit beider Eltern würde eine angemessenere und geteilte Betreuung in diesen Situationen großer Verletzlichkeit ermöglichen.
Die Eltern fordern mehr Unterstützung, damit sie beide während der Behandlungen anwesend sein können, ohne dass dies die finanzielle Stabilität der Familien gefährdet. Die Notwendigkeit von psychologischer, logistischer und finanzieller Unterstützung wurde als wesentlich hervorgehoben, um sicherzustellen, dass die Kinder nicht auf die Gesellschaft der Menschen verzichten müssen, die ihnen am meisten bedeuten.



