Der pernambucanische Pianist Amaro Freitas eröffnete die Aufführung auf der Sunset-Bühne des Rock in Rio, indem er den Raum mit Afrojazz zusammen mit seiner Band farbenfroh gestaltete. Anschließend betraten der aus São Paulo stammende Criolo und der portugiesische Künstler Dino D'Santiago mit caboverdianischen Wurzeln die Bühne, die zusammen die Verse des Songs "Esperança" präsentierten. Das Konzert, das samstags nachmittags in Rio de Janeiro stattfand, brachte erstmals das Album "Criolo, Amaro & Dino" zusammen, das als eines der bemerkenswertesten Werke der MPB von 2025 gilt.
In dem Xaxado "Você não me quis" eröffnete Criolo den Weg für Amaros lateinische Arabesken am Klavier, während Dino die rhythmische Festlichkeit von Cabo Verde durch Percussion einbrachte. Die Zusammenarbeit zwischen den drei Künstlern war von Anfang an klar erkennbar und zeigte die Absicht, über das Album hinauszugehen – ein seltenes Treffen von Freunden, die durch die Geografie getrennt, aber durch die Musik vereint sind.
Das Spektakel untersuchte Themen wie Abstammung und Poesie in verschiedenen Sprachen und wanderte durch verschiedene musikalische Traditionen. Die Kritik hebt hervor, dass trotz der noch nicht vollständig gefüllten Nachmittagsvorstellung das Publikum von einer sensorischen Reise voller Poesie angezogen wurde, was die Kraft der Vereinigung der drei Musiker demonstrierte.




