Der Handels- und Dienstleistungsverband Portugals (CCP) vertritt die Ansicht, dass Unternehmen nicht verpflichtet sein sollten, Mindestlöhne zu zahlen. Der Präsident des Verbandes hat diese Position öffentlich vertreten.
Die CCP fühlt sich nicht verpflichtet, die Einkommensvereinbarung einzuhalten, die eine Erhöhung des Mindestlohns auf 970 Euro im nächsten Jahr vorsieht. Der Hauptgrund für diese Position ist, dass auch der Staat seinen Teil der Vereinbarung nicht einhält.
Diese Situation ergibt sich im Kontext einer in Portugal geltenden Einkommensvereinbarung, die sowohl Ziele für Mindestlöhne als auch Verpflichtungen des Staates festlegt. Der Verband ist der Ansicht, dass ein Vertragsbruch seitens der Regierung vorliegt, der seine Weigerung rechtfertigt, die vereinbarten Lohnziele einzuhalten.




