Die Führung von Chega schlug die Durchführung eines Parteitages für den 20., 21. und 22. November vor. Diese Entscheidung ergibt sich als Reaktion auf die rechtlichen Anforderungen, denen die Partei derzeit gegenübersteht.
Die von André Ventura geführte Partei muss ihre Satzungen erneut ändern und alle nationalen Organe wählen. Diese Notwendigkeit ergibt sich aus aufeinanderfolgenden Entscheidungen des Verfassungsgerichts, die Unregelmäßigkeiten in früheren Verfahren festgestellt haben.
Das Verfassungsgericht hat sich zunehmend zu internen Angelegenheiten von Chega geäußert, was die Partei dazu verpflichtet hat, mehrere Änderungen an ihren Satzungen vorzunehmen und Wahlverfahren zu wiederholen. Diese aufeinanderfolgenden Entscheidungen schufen eine Situation interner Instabilität, die die Führung mit der Ansetzung des Parteitages lösen möchte.
Mit diesem Vorschlag beabsichtigt die Führung, die rechtliche und satzungsmäßige Situation der Partei zu normalisieren und sicherzustellen, dass alle nationalen Organe gemäß den vom Gericht auferlegten Regeln gewählt werden.




