O Criactividade, ein Integrationsprojekt, das von einer Studierendengruppe aus der Stadt Coimbra organisiert wird, hat erneut fünf Wochen alternativer Aktivitäten zur Praxe vorgeschlagen, eine Initiative, die bis zum 8. Oktober läuft. Dies ist die 13. Ausgabe des Projekts, das am Montag mit einem gemeinsamen Abendessen und einer Stadtführung begann.
Das Programm umfasst verschiedene nahezu tägliche Aktivitäten wie kulturelle Abende, Gespräche, Album-Hörsitzungen, Theater- und Kochworkshops, Märkte und andere Veranstaltungen. Die Aktivitäten finden an verschiedenen Orten der Stadt statt, vor allem in Studentenwohnheimen, und integrieren auch Veranstaltungen anderer kultureller und sportlicher Strukturen der Gemeinde. Das Programm endet am 8. Oktober mit einem Ball im Wohnheim Rápo-Táxo und umfasst auch eine „Anti-Latada Transfeminista" auf dem Largo de São Salvador am 29. September.
Laut Violeta Campos von der Organisation wird die Initiative von einer selbstverwalteten Studierendengruppe durchgeführt, die zu 100% selbstfinanziert ist, wobei alle Aktivitäten kostenlos sind. Das Mitglied von Criactividade betonte, dass das Projekt gemeinschaftlich und gemeinsam aufgebaut wird, in einem horizontalen Raum als Gegengewicht zu den hierarchischen Dynamiken der Praxe.
Violeta Campos bedauerte, dass es immer schwieriger wird, Studierende für Bewegungen und Kollektive zu gewinnen, ein Phänomen, das ihrer Meinung nach auch andere Einrichtungen betrifft, die rund um die Akademie existieren. Laut der Organisatorin gewinnt die Praxe in einem soziokulturellen Kontext zunehmenden Individualismus trotz der wachsenden Notwendigkeit von Projekten wie diesem stark an Bedeutung.




