Die BRICS-Konferenz endete mit der einstimmigen Verabschiedung der Neu-Delhi-Erklärung, einem Dokument, das gemeinsame Standpunkte zwischen Nationen mit sehr unterschiedlichen Interessen zusammenführt. Die Staats- und Regierungschefs der Mitgliedsländer riefen zu maximaler Zurückhaltung im Nahen Osten angesichts der Konflikte in der Region auf.
Das Dokument lehnt ausdrücklich die Anwendung einseitiger Sanktionen ab und positioniert sich gegen wirtschaftliche Zwangsmaßnahmen, die von Ländern oder Blöcken isoliert verhängt werden. Diese Position spiegelt den Versuch der Gruppe wider, eine geeinte Stimme zu sensiblen geopolitischen Fragen zu präsentieren.
Die Erklärung befasst sich auch mit der Verteidigung der Liefer- und Energielieferketten, einem zentralen Thema der Konferenzdiskussionen. Dieser Punkt zeigt das Engagement der BRICS-Staaten für wirtschaftliche Sicherheit und die Notwendigkeit, Verwundbarkeiten in den globalen Handelsbeziehungen zu verringern.



