UMAR warnte vor den Schwierigkeiten beim Zugang zum Schwangerschaftsabbruch in Portugal und sprach sich dafür aus, dass IVG-Beratungen in den Gesundheitszentren verfügbar sein sollten und dass Ärzte eingestellt werden müssen, die keine Gewissensgründe geltend machen. Die Gründerin der Organisation betonte, dass die aktuelle Situation erhebliche Hindernisse für Frauen schafft, die ihr Recht ausüben möchten.
Die UMAR-Verantwortliche kritisierte auch die Tendenz des Nationalen Gesundheitsdienstes, immer mehr Leistungen im Zusammenhang mit dem Schwangerschaftsabbruch in den privaten Sektor zu verlagern. Nach Angaben der Organisation gefährdet diese Situation die Universalität und Chancengleichheit beim Zugang zu reproduktiven Gesundheitsleistungen.
Die Warnung erfolgt in einem Kontext, in dem praktische Schwierigkeiten für Frauen bestehen bleiben, die eine Schwangerschaft in Portugal abbrechen möchten, insbesondere außerhalb der großen Ballungsräume. Der Mangel an verfügbaren Fachkräften im öffentlichen Dienst bleibt ein erhebliches Hindernis.




