Die Vertreterstrukturen der Polícia de Segurança Pública (PSP) und der Guarda Nacional Republicana (GNR) haben den Wiedereinstieg in die Verhandlungen mit dem Innenministerium unter Minister Luís Neves akzeptiert. Die Entscheidung fällt nach einer Phase der Auseinandersetzungen und Proteste seitens der Beamten der Sicherheitsbehörden.
Die Vertreter der beiden Polizeieinheiten gaben jedoch eine klare Warnung ab: Die Proteste, die den Sektor in den letzten Wochen geprägt haben, werden nur dann eingestellt, wenn konkrete und sofortige Zusagen gemacht werden. Das heißt, es reicht nicht aus, an den Verhandlungstisch zurückzukehren – es werden wirksame Garantien über die zu ergreifenden Maßnahmen gefordert.
Die Beamten fordern bessere Arbeitsbedingungen, eine Anpassung der Gehälter und Lösungen für ihre arbeitsrechtlichen Beschwerden. Die Verhandlungen mit dem Innenministerium waren unterbrochen worden, was in den letzten Wochen zu einer Verschärfung der Protestmaßnahmen führte.
Das von den Vertreterstrukturen angenommene Treffen bietet die Gelegenheit, eine für beide Seiten zufriedenstellende Lösung zu finden, aber alles wird davon abhängen, welche konkreten Vorschläge das Ministerium vorzulegen bereit ist.



