Dieser Text ist eine Chronik von Vivien Merciel Suarez, die eine sensorische Erfahrung an den Stränden Nordportugals beschreibt. Die Autorin stellt ein Paradox dar: Draußen spürt man gleichzeitig Wärme und kalten Wind, was ein widersprüchliches Gefühl im Körper erzeugt.
Andererseits erscheint das Meer als extremes Element, das einfriert und eine intensive körperliche Reaktion hervorruft, die die Blutzirkulation dazu bringt, angesichts der eisigen Wassertemperatur „es sich anders zu überlegen".
Die Chronik scheint sich auf die Erfahrung zu konzentrieren, sich an einem wenig besuchten Strand aufzuhalten, wo das Meer ohne menschliche Präsenz erscheint und die Wahrnehmung der natürlichen Elemente intensiviert. Vivien Merciel Suarez nutzt dieses Bild des „Meeres ohne Menschen", um die rohe Gewalt der Natur und die Verletzlichkeit des menschlichen Körpers angesichts dieser hervorzuheben.




