Bevor die Fotografie erfunden wurde, gab es bereits virtuelle Hausbesichtigungen. Im Jahr 1838 nutzte ein Londoner Immobilienmakler Bilder mit 3D-Effekt, um Käufern Immobilien zu präsentieren, ohne sie an den Standort bringen zu müssen.
Das Konzept wurde als Kosmorama bezeichnet und wurde vom Immobilienmakler Brooks & Green eingesetzt, der in der Old Bond Street ansässig war und Luxusimmobilien verkaufte. Dieses Unternehmen begann in diesem Jahr, nämlich dem Jahr der Krönung von Königin Viktoria, diesen Service bei seinen Kunden zu bewerben.
Heutzutage kann man beim Haussuchen das Innere besichtigen, ohne vom Sofa aufzustehen, durch 3D-Grundrisse, Videos und virtuelle Besichtigungen. Aber diese Technologie hat ihre Wurzeln im 19. Jahrhundert, als Käufer bereits ein immersives Erlebnis der Wohnungen erhalten konnten, bevor sie diese persönlich besichtigten.




