Das Handelsabkommen zwischen der Europäischen Union und dem Mercosur hat die politischen Spannungen während der Amtszeit des ehemaligen brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro überstanden. Dies ist die Bewertung, die von Vitalino Canas, zitiert im FIBE-Artikel, vertreten wird.
Der Professor und Experte für europäisches Recht vertritt die Ansicht, dass die „strukturellen Aspekte" des Vertrags relevanter sind als die konjunkturellen oder politischen Faktoren, die zu einem bestimmtenellen Zeitpunkt auftreten können. Diese Perspektive deutet darauf hin, dass das Abkommen auf soliden Grundlagen basiert, die über Regierungswechsel hinausgehen.
Der Artikel weist darauf hin, dass Portugal eine wichtige Rolle als Plattform Brasiliens im Rahmen dieses Handelsabkommens spielen kann. Diese strategische Position würde es dem lusophonen Land ermöglichen, die Handelsbeziehungen zwischen dem südamerikanischen Block und der Europäischen Union zu erleichtern.
Das EU-Mercosur-Abkommen, das über Jahrzehnte hinweg verhandelt wurde, stellt eine der größten Freihandelszonen der Welt dar und umfasst einen Markt von etwa 800 Millionen Menschen. Sein Abschluss war von intensiven Debatten geprägt, insbesondere in Bezug auf Umwelt- und Landwirtschaftsfragen.




