Nach neuneinhalb Jahren als Übersetzer und Lektor für ein chinesisches Technologieunternehmen in Peking wurde Martin Ros in diesem Monat entlassen, ein Opfer der wachsenden Einführung von künstlicher Intelligenz auf dem chinesischen Arbeitsmarkt.
Die Situation von Ros veranschaulicht ein zunehmend verbreitetes Phänomen in China, wo Unternehmen verschiedener Branchen menschliche Arbeitskräfte durch Systeme der künstlichen Intelligenz ersetzen, was besonders Professionals in den Bereichen Übersetzung, Lektorat und anderen automatisierungsanfälligen Funktionen betrifft.
Die Entlassung von Ros erfolgt vor dem Hintergrund einer Beschleunigung der Implementierung von KI-Tools in chinesischen Unternehmen, die durch automatisierte Technologie Betriebskosten senken und die Effizienz steigern wollen.
Dieser Fall verdeutlicht eine Realität, die sich auf dem gesamten chinesischen Arbeitsmarkt ausweitet, wo Tausende von Arbeitern in ähnlichen Funktionen nun der Bedrohung durch Ersetzung durch künstliche Intelligenz ausgesetzt sind.




