Die Associación Galega da Língua hat einen öffentlichen Aufruf an portugiesische Touristen und Besucher gerichtet, die nach Galicien reisen, Portugiesisch zu sprechen, anstatt zu versuchen, Kastilisch oder das sogenannte „Portunhol" zu kommunizieren. Der Verein hält es für unnötig, dass die Portugiesen diese sprachliche Anstrengung unternehmen, wenn sie die spanische Nachbarregion besuchen.
Dem Artikel zufolge versuchen die Portugiesen normalerweise, Kastilisch zu sprechen, wenn sie nach Spanien reisen, und passen ihre Muttersprache an, um von den Einheimischen verstanden zu werden. Die Associación Galega da Língua vertritt jedoch die Ansicht, dass diese Praxis im Fall von Galicien nicht erforderlich ist.
Die Organisation erinnert daran, dass es für die Portugiesen normal ist, in andere Länder zu reisen und ihre Kommunikationsform anzupassen, damit die Einheimischen sie verstehen können. Dieses Prinzip sollte nach Ansicht des Vereins auch für Galicien gelten.
Galicien ist die Region im Norden Spaniens, die an Portugal angrenzt und geografisch unmittelbare Nachbarn sind. Der Verein argumentiert, dass die geografische und sprachliche Nähe die Kommunikation auf Portugiesisch zwischen den beiden Gebieten noch natürlicher macht.




