Das Archiv für die Identifikation mariner Säugetiere (AIMM) hat Kontakte zwischen Orcas und Schiffen dokumentiert, die vor den ab 2020 umfassend berichteten Vorfällen stattfanden. Die Studie vereint sieben Episoden, die zwischen 2018 und 2025 aufgezeichnet wurden, und zeigt, dass das Phänomen früher begonnen hat als bisher angenommen.
Von den 26 Orcas, die in diesen Episoden identifiziert wurden, berührten acht direkt die Boote. Die Forscher stellten fest, dass die Mehrheit der beteiligten Tiere Juvenile waren, was Fragen zum Verhalten und Lernen dieser Meeressäuger aufwirft.
Der analysierte Inhalt zeigt ein Muster von Interaktionen, das der medienwirksamen Aufmerksamkeit vorausging, die das Phänomen später erlangte. Diese anfänglichen Beobachtungen erhielten nicht die gleiche mediale Berichterstattung wie die jüngeren Begegnungen.
Die AIMM-Studie dient als Referenzquelle für das Verständnis der Entwicklung dieser Kontakte über die Zeit und trägt zu einer umfassenderen Perspektive auf das Phänomen der Orcas in der Region bei.




