Premierminister Montenegro erkannte öffentlich an, dass das Bildungswesen in Portugal in den letzten Jahren an Qualität und Anspruch verloren hat, und nahm damit eine selbstkritische Haltung zum aktuellen Zustand der Bildung im Land ein. Dieses Eingeständnis erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die Regierung zu zeigen versucht, dass ihr die Probleme bewusst sind, die das portugiesische Bildungssystem beeinträchtigen.
Der Regierungschef verwies auf die Ergebnisse der PISA-Tests als Beweis für die Verschlechterung der Unterrichtsqualität und nutzte diese internationalen Daten als Referenz, um seine Bedenken zu untermauern. Die Ergebnisse dieser Tests werden häufig verwendet, um die schulische Leistung verschiedener Länder zu vergleichen.
Um diese Situation umzukehren, garantierte Montenegro, dass die Regierung eine Reihe konkreter Maßnahmen ergreift. Zu den wichtigsten Prioritäten gehören die Aufwertung der Lehrer, die Sanierung der Schulen und Änderungen der Schulcurricula, um damit die identifizierten Ursachen für den Qualitätsverlust im Bildungswesen anzugehen.




