Die CGTP kündigte die Durchführung einer „großen landesweiten Demonstration" an, die für den 17. Oktober geplant ist und gleichzeitig in Lissabon, Porto und Coimbra stattfinden wird. Diese Protestaktion stellt einen Moment der Konvergenz von Arbeitnehmern aus verschiedenen Sektoren im gesamten Land dar.
Die Gewerkschaftszentrale fordert eine Lohnerhöhung von mindestens 15%, was einem Mindestbetrag von 150 Euro entspricht. Diese Forderung ergibt sich als Antwort auf den Kaufkraftverlust, unter dem die portugiesischen Arbeitnehmer leiden.
In Bezug auf das nationale Mindestgehalt vertritt die CGTP die Position, dass dieses bereits 2027 1.100 Euro erreichen sollte. Diese Haltung spiegelt die Forderung nach würdigeren Lohnbedingungen für Arbeitnehmer mit niedrigeren Einkommen wider.
Die Demonstration fügt sich in die Tradition des gewerkschaftlichen Kampfes der CGTP zur Verteidigung der Arbeitnehmerrechte ein und findet in einem Kontext der Debatte über Lohnpolitik in Portugal statt, in dem gewerkschaftliche Organisationen die Regierung und die Arbeitgeber unter Druck gesetzt haben, konkrete Antworten auf die wirtschaftlichen Schwierigkeiten der arbeitenden Bevölkerung zu finden.




