Der Granfondo der Serra d'Ossa wird am 3. und 4. stattfinden und rund 1700 Teilnehmer in einem Rennen mobilisieren, das fünf Gemeinden des Alentejo durchquert. José Santos, Präsident der Regionalen Tourismusbehörde des Alentejo und Ribatejo, vertritt die Ansicht, dass die Veranstaltung eines der Hauptinstrumente zur Förderung des Radtourismus in der Region ist, und klassifiziert sie als „eine Ankerveranstaltung des Fahrradtourismus". Der Verantwortliche ist der Ansicht, dass die finanzielle Unterstützung durch den Tourismus des Alentejo als Investition und nicht als Kosten betrachtet werden sollte, aufgrund der wirtschaftlichen Rendite, die sie in den beteiligten Gebieten generiert.
José Santos erklärt, dass viele Radfahrer das ganze Jahr über in den Alentejo kommen, um zu trainieren, und für die Teilnahme an der Veranstaltung oder für neue Aufenthalte zurückkehren. Der Präsident betont, dass diese Besucher zwei- oder dreimal pro Jahr das Gebiet besuchen, in Hotels und Landhaustourismus übernachten, in Restaurants konsumieren und im lokalen Handel einkaufen. Die wirtschaftlichen Auswirkungen werden als erheblich eingeschätzt, obwohl es noch keine Studie gibt, die den konkreten Wert ermöglicht, der durch das Rennen generiert wird.
Die begrenzte Unterbringungskapazität in den fünf beteiligten Gemeinden stellt eine Herausforderung dar, wobei ein Teil der Teilnehmer und Begleitpersonen in anderen Gebieten untergebracht wird – eine Situation, die José Santos mit den Festen des Volkes von Campo Maior vergleicht, die sogar Hotels in Badajoz und Mérida zugutekommen. Der Verantwortliche enthüllte, dass ein Instrument zur rigorosen Messung der wirtschaftlichen Auswirkungen der Veranstaltung für die nächste Ausgabe entwickelt wird. Der Präsident betonte auch die Bedeutung von Begleitpersonen und Familienangehörigen, die die Auswirkungen auf Hotellerie, Gastronomie und Handel vor und nach dem Rennen verstärken.
Der Granfondo der Serra d'Ossa ist derzeit das einzige Rennen dieser Art im Alentejo und wird im nächsten Jahr in der Gemeinde Redondo stattfinden, bevor ein neuer Fünfjahreszyklus beginnt. José Santos klassifiziert die Veranstaltung als mittelgroß und betont, dass sie 1700 Teilnehmer umfasst und eine erhebliche Logistik erfordert. Die Region bereitet sich auch darauf vor, 2026 große internationale Veranstaltungen zu empfangen, wie die sechs Tage Enduro an der alentejanischen Küste und die Portugal Legends Tour. José Santos warnte jedoch vor der Notwendigkeit, diese mittelgroßen Veranstaltungen aufrechtzuerhalten und zu pflegen, die für den territorialen und touristischen Zusammenhalt des Alentejo von grundlegender Bedeutung sind.




