Das Stück "Santo António, der Heiratsvermittler von Lissabon" feierte am Donnerstag Premiere. Das Werk befasst sich mit der Stadt Lissabon und den Transformationen, die die portugiesische Hauptstadt in den letzten Jahrzehnten erfahren hat.
In einem Interview sprach Regisseur Ruben Alves über die zentralen Themen des Stücks, einschließlich der Gentrifizierung, die die Stadt betroffen hat. Alves äußerte Bedenken über die Zukunft Lissabons und deutete an, dass die Stadt Gefahr läuft, zu einer bloßen Museumsstadt zu werden und ihre Authentizität und Identität zu verlieren.
Während des Gesprächs sprach der Regisseur auch kulturelle und soziale Fragen an und erwähnte die Spannung zwischen lokalen Traditionen und den neuen Einflüssen, die in die Stadt gekommen sind. Der Verweis auf "Galo vs. Eiskaffee" symbolisiert den Konflikt zwischen traditionellen Lissaboner Gewohnheiten und den importierten neuen Trends, die laut dem Regisseur eine Veränderung in der Lebensweise der Stadt darstellen.




