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Produzentin von "Dark Horse" verhängte Geldstrafe von 1 Million R$ und "unwiderrufliche" Verträge gegen Arbeiter in Geheimhaltungsvereinbarungen

oglobo12. September 2026 um 07:30

Die Produktionsfirma Go Up, verantwortlich für den Film "Dark Horse", auferlegte allen mit der Produktion verbundenen Arbeitern Geheimhaltungsverträge mit einer Geldstrafe von 1 Million R$ und einer "unverjährbaren und unwiderruflichen" Verpflichtung zur Geheimhaltung über Informationen zum Film und zum Unternehmen. Die Vereinbarungen wurden von verschiedenen Arbeitern unterzeichnet, von Schauspielern bis zu einer Praktikantin, und folgen einem standardisierten Text, der festlegt, dass die Offenlegung von Produktionsfirmeninformationen gegenüber Dritten den Auftragnehmer zur Zahlung von Schadenersatz, Anwaltskosten und der Geldstrafe von 1 Million R$ verpflichten würde.

Die Dokumente wurden den Ermittlern des Bundespolizei übergeben, die die Finanzierung des Films durch Daniel Vorcaro, den ehemaligen Kontrolleur der Banco Master, untersuchen. Die Klauseln der Verträge definieren als vertrauliche Informationen alle Informationen, Daten, Dokumente, Filme, Bilder und Zahlen im Zusammenhang mit dem Unternehmen und der Produktion.

Der Betrag der Geldstrafe von 1 Million R$ ist in allen unterzeichneten Dokumenten identisch, unabhängig von der Funktion des Arbeiters. Die in den Verträgen festgelegte Schweigepflicht unterliegt keiner Verjährungsfrist und kann nicht widerrufen werden, wie aus dem Wortlaut der Geheimhaltungsvereinbarungen hervorgeht.

Warum das wichtig ist

Die Untersuchung des Bundespolizei zur Finanzierung des Films "Dark Horse" durch den ehemaligen Kontrolleur der Banco Master könnte sich direkt auf die Kunden und Investoren der Bank auswirken und missbräuchliche Praktiken in Arbeitsverträgen aufdecken, die als Präzedenzfall für andere Arbeiter im audiovisuellen Sektor dienen könnten. Die Geldstrafe von 1 Million R$ und die "unwiderrufliche" Natur der Vereinbarungen werfen Fragen zur Rechtmäßigkeit und zum Schutz der Arbeitnehmerrechte in der brasilianischen Filmindustrie auf.

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