In Burgos, in der Region Castilla y León, verändert ein neuer Ansatz in der Weidebewirtschaftung das Verhältnis zwischen Landwirten und Feldteams. Dieses innovative Modell basiert auf langfristiger Zusammenarbeit und integriert praktische Lösungen durch Verträge und silvopastorale Planung, wodurch eine modernere und professionellere Viehzucht gefördert wird.
Eine der wichtigsten Veränderungen war der Ersatz der pastoralen Brandrodung durch die mechanische Reinigung der Weideflächen, was den lokalen Viehzüchtern eine nachhaltige Alternative bietet. Dieser Übergang wurde durch das kontinuierliche Engagement technischer Teams ermöglicht, die seit Jahren mit den Landwirten zusammenarbeiten, um die Bewirtschaftungspraktiken zu verbessern.
Zu den neuen implementierten Techniken gehören die mechanische Reinigung zur Reduzierung der Brennstofflast, der Bau von Zäunen und Wasserinfrastrukturen, die eine organisiertere Beweidung ermöglichen, sowie die Einbeziehung der Gemeinschaft zur Bekämpfung der menschlichen Ursachen von Waldbränden. Die Landwirte werden nun als aktive Treiber des Wandels im Präventionsprozess anerkannt.
Es werden auch Anstrengungen unternommen, um die extensive Beweidung zu regulieren, die Ursachen von Bränden zu untersuchen und Sanktionen für unkontrolliertes Abbrennen zu verhängen. Diese Transformation in Burgos dient als Modell für andere Regionen, die vor ähnlichen Herausforderungen bei der Waldbrandverhütung stehen.



