Der portugiesische Premierminister Luís Montenegro gab öffentlich zu, dass die Bildung in Portugal im Laufe der Zeit an Qualität verloren hat. Dieses Zugeständnis stellt eine seltene Position der portugiesischen politischen Führung in Bezug auf die Probleme des nationalen Bildungssystems dar.
Allerdings versicherte Montenegro, dass die Regierung Maßnahmen implementiert, um diesen Abwärtstrend bei der Bildungsqualität umzukehren. Die Exekutive beabsichtigt, die Herausforderungen, mit denen das Bildungssystem konfrontiert ist, durch konkrete politische Maßnahmen anzugehen.
Eine der von dem Premierminister hervorgehobenen Maßnahmen sind die Einschränkungen bei der Nutzung von Mobiltelefonen in Schulen. Das Ziel dieses Verbots ist es, den Schülern eine bessere Konzentration auf den Lernprozess zu ermöglichen und die Ablenkungen im Klassenzimmer zu reduzieren.
Dieser Ansatz kommt in einem breiteren Kontext der Debatte über die Notwendigkeit einer Reform des portugiesischen Bildungssystems auf, das wegen der Leistungen der Schüler bei internationalen Bewertungen zunehmend in der Kritik steht.




