Die Schriftstellerin Eva Menasse war am Goethe-Institut in Lissabon zu Gast, um über die aktuelle deutsche Politik zu sprechen, wobei sie sich besonders auf die Wahlen im Bundesland Sachsen-Anhalt in Ostdeutschland konzentrierte. Während ihres Vortrags warnte Menasse, dass der Aufstieg der rechtsextremen Partei AfD (Alternative für Deutschland) ein Problem aufzeigt, das nicht ausschließlich deutsch ist, und deutete darauf hin, dass es sich um einen breiteren Trend in Europa handelt.
Auf der Veranstaltung kritisierte die Schriftstellerin auch die Haltung Deutschlands gegenüber Israel und brachte damit ihr Missfallen über die Art und Weise zum Ausdruck, wie das Land mit dieser sensiblen geopolitischen Frage umgeht. Menasse versuchte mit ihrem Beitrag somit eine kritische Analyse sowohl der deutschen Innenpolitik als auch der Haltung ihres Landes im internationalen Kontext vorzunehmen.
Die Anwesenheit von Eva Menasse in Lissabon am Goethe-Institut ist Teil einer Reihe von kulturellen Initiativen und Debattenveranstaltungen, die den Dialog über die politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen der Gegenwart in Deutschland und Europa fördern sollen.




