Das britische Unterhaus hat einen Gesetzentwurf abgelehnt, der darauf abzielte, die Sterbehilfe im Vereinigten Königreich zu legalisieren. Der Vorschlag war von der Labour Party erneut eingebracht worden und sollte Erwachsenen mit einer Lebenserwartung von weniger als sechs Monaten die Beantragung der assistierten Selbsttötung ermöglichen.
Der Gesetzentwurf war bei einer ersten Abstimmung im Juni 2025 angenommen worden und hatte eine intensive öffentliche Debatte über das Recht auf assistierten Tod ausgelöst. Das Gesetz wurde jedoch im April desselben Jahres fallengelassen und gelangte nicht in die Umsetzungsphase.
Die Ablehnung im Unterhaus stellt einen erheblichen Rückschritt für die Befürworter der Legalisierung der Sterbehilfe im Vereinigten Königreich dar, die argumentierten, dass die Maßnahme schwerkranken Patienten mehr Autonomie und Würde bieten würde. Die Debatte über diese Frage bleibt politisch heikel und im Land gespalten.




